Kollektiver Rechtsschutz im Kartellrecht – quo vadis?

Das ist die Frage, der ich beim Besuch einer Tagung zu dem Thema "Im Namen der Verbraucher? Kollektive Rechtsdurchsetzung in Europa" in Bayreuth am 15. bis 17. Oktober 2014 nachgehen werde (vgl. Programm unter: http://www.verbraucherrecht.uni-bayreuth.de/de/news/Programm-6_-Forum-Verbraucherrechtswissenschaft/Tagung-Rechtsdruchsetzung-Flyer-DIN-lang-Wickelfalz-6-Seiten.pdf).
Die Kommission hatte im Juni 2013 ihre – weichgespülte – Empfehlung zum kollektiven Rechtsschutz in die Welt gesetzt. Ich hatte mich dazu schon geäußert (vgl. NZKart 2013, 494 ff.). Ich bin weiter skeptisch, ob wir ein besonderes Instrument des kollektiven Rechtsschutzes im Kartellrecht wirklich benötigen. § 34a GWB hat sich – erwartungsgemäß – als zahnloser Papiertiger erwiesen. Daran änderte auch die Erweiterung der Anspruchsberechtigung – im zweiten Anlauf – auf Verbraucherschutzverbände im Rahmen der 8. GWB-Novelle nichts. Dem Abtretungsmodell der CDC hat das Landgericht Düsseldorf durch Anwendung der Arme Onkel-Rechtsprechung ein Bein gestellt (vgl. unter: http://www.justiz.nrw.de/nrwe/lgs/duesseldorf/lg_duesseldorf/j2013/37_O_200_09_Kart_U_Urteil_20131217.html) ...

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