Begriffe des Verkehrsrechts, Teil 14: die Blutalkoholkonzentration

von Daniel Nowack

Die Welt der Juristen lebt von unzähligen Fachbegriffen. In meiner Ratgeberreihe “Begriffe des Verkehrsrechts” werde ich, welch Überraschung, einige Grundbegriffe, mit denen man im Rahmen verkehrsrechtlicher Probleme immer wieder rechnen muss, verständlich erläutern bzw. dies zumindest versuchen. So sollen Sie in die Lage versetzt werden, auch Fachbegriffe, die der Rechtsanwalt im Eifer des Gefechtes (oder weil er diese gar nicht mehr als Fachbegriffe wahrnimmt) nicht erläutert, zu verstehen und somit mit Ihrem Anwalt “auf einer Ebene” kommunizieren zu können.

Nachdem in Teil 13 der Serie der Begriff “Bagatellschaden” erläutert wurde, geht es heute um die Blutalkoholkonzentration (kurz: “BAK”).

Die BAK spielt in verschiedenen Bereichen des Verkehrsrechts eine große Rolle. Verschiedene Grenzwerte dienen zur Bestimmung von Ordnungswidrigkeiten, Straftaten, Führerscheinmaßnahmen und Versicherungsfragen. Die verschiedenen Grenzwerte lauten wie folgt:

0,0 ‰: empfohlene BAK bei der Teilnahme am Straßenverkehr, Pflicht für Kraftfahrzeugführer während der Probezeit

0,3 ‰: Grenze für die sog. “relative Fahruntüchtigkeit” bei Trunkenheit im Verkehr gemäß § 316 StGB. Darunter ist die Verurteilung wegen einer Straftat i.d.R. nicht möglich.

0,5 ‰: Ab hier ist das Führen eines Kraftfahrzeuges ordnungswidrig gemäß § 24a StVG. Außerdem regulieren ab hier die Kaskoversicherer i.d.R. keinen Schaden mehr.

0,8 ‰: “alte” Grenze für die Ordnungswidrigkeit gemäß § 24a StVG. Seit 2001 gilt die 0,5 ‰ – Grenze. Wichtig jedoch bei Unfällen (!): Ab dieser Grenze hat die eigene Haftpflichtversicherung i.d.R ...

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