BGH: Nur konkrete Kaufaufforderung an Kinder ist wettbewerbswidrig

Nur eine konkrete Kaufaufforderung an Kinder verstößt gegen geltendes Recht und ist wettbewerbswidrig. Wird in der Werbung kein bestimmtes Produkt genannt, sondern das gesamte Warensortiment beworben, so liegt kein Rechtsverstoß vor (BGH, Urt. v. 03.04.2014 - Az.: I ZR 96/13).

Die Beklagte, Media Markt, warb in einem Wochenblatt wie folgt:

"Man lernt nicht nur für die Schule, sondern für die Tiefpreise (Überschrift)Mit jedem Einser des aktuellen original Sommer-Zeugnisses kannst du bares Geld sparen! Komm damit zu Media Markt und kassier beim Kauf eines Produktes deiner Wahl für jede Eins € 2,- Ermäßigung auf deinen Einkauf.Aktion gültig am 29.07. und 30.07 ...Zum vollständigen Artikel

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