Rezension Zivilrecht: Aktiengesetz

von Dr. Benjamin Krenberger

Hüffer, Aktiengesetz, 11. Auflage, C.H. Beck 2014


Von RA Dr. Marcus Heinemann, Dipl.-Verw. (FH), Hamburg



Zum Sommer 2014 geht der Klassiker zum Aktiengesetz mit Stand der Bearbeitung von Dezember 2013 nunmehr in die elfte Runde. Erstmals wird das Werk jedoch nicht mehr von Prof. Dr. Uwe Hüffer betreut, denn der Autor der ersten zehn Auflagen ist bedauerlicherweise am 9. Dezember 2012 verstorben. Die Neuauflage wird deshalb von seinem Schüler Prof. Dr. Jens Koch von der Universität Bonn kommentiert.


Der neue Verfasser wird – wie dem Vorwort zu entnehmen ist – die einheitliche und in sich abgeschlossene Form der Darstellung fortführen, ein wesentliches Merkmal dieses aktienrechtlichen Standardkommentars aus dem Hause C. H. Beck, und dennoch eigene Akzente setzen. Besonders zu begrüßen sind insoweit zunächst die Anmerkungen im Vorwort: Der Autor zeigt gleich auf, dass er die Darstellungen bereits um seine eigene wissenschaftliche Perspektive ergänzt habe und die Kommentierung im Werk deshalb um rund 350 Seiten auf nunmehr rund 2.200 Seiten angewachsen ist. Entfallen ist deshalb der Anhang mit abgedruckten Gesetzestexten und das Rechtsprechungsverzeichnis – eine Maßnahme, um den Umfang des Werkes im Griff zu behalten.


Inhaltlich eingearbeitet wurde erwartungsgemäß die neue Rechtsprechung des BGH und der Oberlandesgerichte. Aktuelle Themen waren das Delisting, der fehlerhafte Aufsichtsrat, die Unabhängigkeit des Aufsichtsrats und die Abfindung nach Börsenkursen (Verlagsangabe). Insbesondere die neuere Entscheidung des BGH zum Delisting ist hierbei hervorzuheben. Das Delisting ist ein Instrument, um beispielsweise ein mögliches Squeeze-Out vorzubereiten ...

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