Rechtliche Vorgaben bei B2B-Shops – Teil I von III

von Dr. Graf


Die strengen verbraucherrechtlichen Vorgaben bei Onlineshops, die sich an Verbraucher wenden (B2C) sind bekannt und häufig Gegenstand von Abmahnungen. Richtig ist, dass Onlineshops, die sich ausschließlich an Gewerbetreibende richten, deutlich weniger Vorgaben zu beachten haben. Viele Verbraucherinformationspflichten fallen weg, wie z. B. Angaben zum Widerrufsrecht, die speziellen Vorgaben nach der Umsetzung der Verbraucherrechtslinie zur Produktbeschreibung, Lieferterminen, zum Bestellvorgang (Lieferbeschränkungen, Zahlungsmittel), Button-Lösung. Auch ist der Unternehmer freier bei der Gestaltung der AGB. Man könnte also meinen, damit gäbe es keine Streitpunkte mehr. Die Realität sieht allerdings anders aus.

Die größte Gefahr besteht darin, gar nicht erst in den Genuss der Erleichterungen zu kommen. Mit anderen Worten: der Shop wird wie ein B2C-Shop angesehen und dementsprechend behandelt. Dann kann es den Betroffenen sogar schlimmer treffen als einen “normalen” B2C-Shop, denn letzterer wird ja zumindest versuchen sich einigermaßen rechtskonform zu verhalten. Wer sich aber in Sicherheit wiegt und meint, die besonderen verbraucherrechtlichen Vorgaben nicht einhalten zu müssen, macht natürlich schnell sehr viele Fehler ...Zum vollständigen Artikel


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