Nachbar klagt: Hund soll auf dem Gelände der Eigentümergemeinschaft an die Leine

Amtsgericht München, Urteil vom 23.10.2013 - 113 C 19711/13 Nachbar klagt: Hund soll auf dem Gelände der Eigentümergemeinschaft an die Leine Der Kläger will mit seiner Klage erreichen, dass das Gericht den beklagten Mietern einen Leinenzwang auferlegt, wenn sich deren Hund außerhalb der Wohnung auf dem Gelände der Eigentümergemeinschaft befindet. Als Miteigentümer fühle er sich in seinem Eigentumsrecht beeinträchtigt. Der Sachverhalt

Der Kläger ist Miteigentümer einer Wohnungseigentümergemeinschaft und bewohnt seine Eigentumswohnung in der Anlage selbst. Die Beklagten sind Mieter einer Wohnung in derselben Anlage. Die Mieter halten einen 28kg schweren Hund, der eine Schulterhöhe von etwa 48 Zentimeter hat. Der Hund darf mit Genehmigung der Eigentümergemeinschaft und ihrer Vermieter gehalten werden.

Der Hund soll an die Leine

Der Kläger will mit der Klage erreichen, dass das Gericht einen Leinenzwang auferlegt, wenn Hund Ara sich außerhalb der Wohnung auf dem Gelände der Eigentümergemeinschaft befindet. Der Kläger trägt vor, dass der Hund jung und ungestüm sei. Der Hund habe einmal versucht, die Ehefrau des Klägers zu beschnüffeln und an ihr hochzuspringen.

Diverse Male hätten der Kläger und seine Ehefrau ihren Weg ändern oder abwarten müssen, um eine Begegnung mit dem Hund Ara zu vermeiden ...

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