Grundstückskaufvertrag- bebautes Grundstück mit Haus

von Gerhard Ostfalk

Wer ein Haus oder eine Eigentumswohnung kauft, wird mit einer Vielzahl von Fragestellungen konfrontiert. Die Meisten sind mit der Lektüre ihres notariellen Kaufvertrages überfordert und sind, darauf angewiesen darauf zu vertrauen, dass der vom Notar vorbereitete Grundstückskaufvertrag interessengerecht ausgearbeitet wurde. Wir erklären die wichtigsten Regelungen.

Für diejenigen, die sich beim Erwerb eines Einfamilienhauses mit dem Vertragstext auseinandersetzten und die Klauseln im einzelnen verstehen möchten, werden im folgenden einige wichtige und typische Vertragsbestandteile erläutert.

1.) Beteiligte des Kaufvertrages

In der Regel beginnt ein notarieller Kaufvertrag mit der Feststellung des Notars, welche Parteien bei ihm erschienen sind. Dann werden Verkäufer und Käufer namentlich genannt. Der Notar ist nach dem Beurkundungsgesetz gehalten, sich über die Personen des Kaufvertrages durch Vorlage von Personalausweisen zu versichern. Deshalb enthält der Kaufvertrag in der Regel den Hinweis, dass sich die Erschienen durch Vorlage ihrer Bundespersonalausweise ausgewiesen haben.

2.) Grundbuchbestand- Kaufgegenstand

Danach enthält der Kaufvertrag eine Beschreibung dessen, was der Notar bei seiner Einsicht in das Grundbuch ersehen konnte. Nach deutschem Recht ist für den Bestand und die Beschreibung eines Grundstückes sowie für alle Rechtsverhältnisse am Grundstück alleine maßgeblich, was im Grundbuch steht. Deshalb überprüft der Notar den Grundbuchbestand.

Grundbuch – Grundbuchblatt

Von daher wird der Kaufgegenstand nicht durch die Bezeichnung von Straße und Hausnummer des Grundstückes definiert, sondern durch die Benennung eines Grundbuchblattes. Genannt wird daher immer das Amtsgericht, bei dem das Grundbuchamt seinen Sitz hat, die Bezeichnung des Grundbuches, z.B ...

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