Facebook App für angeblich anonyme Kommunikation

Einem Zeitungsbericht der New York Times zufolge arbeitet Facebook derzeit an einer mobilen App, die es Nutzern ermöglichen soll, anonym miteinander zu kommunizieren. Die App soll in den kommenden Wochen veröffentlicht werden.

Abweichung von der Klarnamenpflicht vs. Authentizität

Die Einführung der App weicht vom Gebot der Klarnamenpflicht ab, das erst kürzlich kontrovers diskutiert wurde. Ausgelöst wurde die Diskussion durch die Löschung einer Reihe von Profilen von Drag-Queens.

Denn bei Facebook sind grundsätzlich nur authentische Namen entsprechend den dort zugelassenen Ausweisformen erlaubt. Nur in seltenen Fällen werden Ausnahmen von dem Grundsatz der Klarnamenpflicht zugelassen.

Authentizität soll auf der Hauptseite von Facebook auch weiterhin gelten. Dies bestätigte jüngst auch Facebook-Manager Chris Cox, in einem Post bezüglich Identitätsfragen in sozialen Netzwerken:

“It’s part of what made Facebook special in the first place […]. By differentiating the service from the rest of the internet where pseudonymity, anonymity, or often random names were the social norm ...

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  • Streit mit Drag-Queens: Facebook lockert Klarnamenpflicht

    spiegel.de - 37 Leser, 43 Tweets - Im Streit mit zwei Drag-Queens lenkt Facebook ein: Der Konzern entschuldigt sich und will künftig auch Künstlernamen zulassen.

  • Facebook plant App für anonyme Kommunikation

    zdnet.de - 20 Leser, 15 Tweets - Die Nutzer können verschiedene Pseudonyme wählen, wenn sie über Themen diskutieren wollen. Das Entwicklerteam arbeitet bereits seit einem Jahr an der eigenständigen mobilen Anwendung. Nach einem Bericht der New York Times ist die Veröffentlichung in den nächsten Wochen vorgesehen.

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