Die Zulässigkeit der Werbung mit durchgestrichenen Preisen

Die Werbung mit durchgestrichenen Preisen ist grundsätzlich zulässig. Nur dann, wenn der durchgestrichene Preis niemals zuvor oder tatsächlich verlangt wurde, kann sich die Werbung als unzulässig darstellen. Auch bei einem Einführungsangebot kann eine solche Angabe wettbewerbswidrig sein.

Hierzu muss man wissen, dass ein weiteres Instrument, um Kunden zum Kauf von Waren oder Dienstleistungen zu animieren, die Werbung mit durchgestrichen Preisen ist. Diese Preisdarstellung dient dazu, dem Kunden zu verdeutlichen, welchen Preisvorteil der potentielle Käufer hat, wenn er das entsprechende Produkt bei dem so Werbenden kauft. Anlass für solche Werbung mit durchgestrichenen Preise kann beispielsweise der Abverkauf von Auslaufmodellen sein. Immer wieder werden solche Werbemaßnahmen auch dazu verwendet, um ein bestimmtes Produkt in den Markt einzuführen. Hierbei werden allerdings auch bestimmte Anforderungen an diese Art der Werbung mit durchgestrichenen Preisen gestellt.

Diese Fallkonstellation soll mit dem nachfolgenden Fall nochmals erläutert werden:

1. Der Bundesgerichtshof hatte jetzt einen Fall zur Entscheidung vorliegen, bei dem der Beklagte einen Teppichhandel betrieb. In einem einer Zeitung beigefügten Prospekt warb der spätere Beklagte für seine Waren und gab dort sogenannte Einführungspreise an, denen deutlich höhere durchgestrichene Preise gegenüberstellt wurden ...

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