Die politisch inkorrekteste Klage aller Zeiten

von Andreas Stephan

Die weiße Lesbe Jennifer Cramblett aus der Stadt Uniontown (Bundesstaat Ohio/USA) wünschte sich mit ihrer Lebenspartnerin Amanda Zinkon ein Baby. Dafür bestellte sie von einer Samenbank sechs Phiolen mit Sperma. Das Problem dabei: Der Samenbank ist beim Versand der Spermien ein Fehler unterlaufen.

Anstatt die Spermien von Spender Nummer 380 zu versenden, vertauschte ein Mitarbeiter die Zahlen und versandte die Spermien von Spender Nummer 330. Cramblett hat sich aber nach einem langen Auswahlprozess für Spender Nummer 380 entschieden. Die Folge dieses Fehlers war, dass das geborene Kind des Paares nicht weiße Haut wie Nummer 380 sondern schwarze Haut hatte – wie eben der Samenspender Nummer 330. An sich nicht weiter schlimm – wenn nicht Jennifer Cramblett gerade die Samenbank deswegen verklagen würde und die schwarze Hautfarbe ihrer mittlerweile 2-jährigen Tochter Payton in den Vordergrund rücken würde. Sie fordert von der Samenbank wegen der Pflichtverletzung Schadensersatz von mindestens 50.000 Dollar.

In der Klageschrift steht zunächst der Form halber, dass die 2-jährige Payton ein schönes Kind sei und die Klägerin und ihre Lebensgefährtin es sehr lieben würden ...

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