Vorsteueraufteilung bei gemischt genutzten Gebäuden nach dem Umsatzschlüssel bei erheblichen Unterschieden in der Ausstattung

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Ver­wen­det der Unter­neh­mer ein Gebäude sowohl, um steu­er­pflich­tige als auch steu­er­freie Umsätze zu erzie­len, muss er die Vor­steuer, die bei der Her­stel­lung des Gebäu­des ent­steht, auf­tei­len. Nur der Teil, der auf die Aus­füh­rung steu­er­pflich­ti­ger Aus­gangs­leis­tun­gen ent­fällt, ist als Vor­steuer abzugs­fä­hig. Wie die Steuer auf­ge­teilt wird, rich­tet sich nach dem Schlüs­sel, der die prä­zi­seste wirt­schaft­li­che Zurech­nung ermög­licht. Dies ist regel­mä­ßig der sog. Flä­chen­schlüs­sel (steu­er­pflich­tig zu steu­er­frei genutzte Fläche).

Nach einem neue­ren Urteil (v. 7.5.2014, Az. V R 1/10) des Bun­des­fi­nanz­hofs kann aber auch der sog ...

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