Kommentar: Das Festhalten von Union, SPD und Linke an Braunkohle schädigt strukturschwache Regionen

von Dr. Peter Nagel

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Was sich bereits während des Wahlkampfs abgezeichnet hatte, nimmt nun konkrete Formen an: die neue schwedische Regierung strebt einen Stopp der Erweiterung der Braunkohleförderung des Staatskonzerns Vattenfall an. Langfristig soll Vattenfall eine Vorreiterrolle bei der Umsetzung des Regierungsprogrammes für eine schwedische Energiewende mit 100 Prozent Erneuerbaren Energien ohne Kohle- und Atomkraft einnehmen.


Damit reiht sich nun auch Schweden in die Länder mit dem Regierungsziel 100% Erneuerbaren Energien ein. Die Kampagne Global 100% Renewables (www.go100re.net) nimmt also Fahrt auf. Allerdings ist in der politischen Landschaft Deutschlands immer weniger von der hier angestoßenen Kampagne zu hören.


Seit dem Einstieg Vattenfalls in der Lausitz und im südlichen Raum von Leipzig im Jahr 2001 ist der Konzern eng mit den wirtschaftsschwachen Regionen verbunden. Als Folge dessen heizt der angekündigte Rückzug von Vattenfall aus der Braunkohleförderung nun auch die politische Diskussion in Sachsen und Brandenburg an ...

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