Kein Entgeltanspruch im praktischen Ausbildungsjahr

Die Aufnahme einer Tätigkeit ohne Vergütungsabrede ist dann sittenwidrig, wenn der Arbeitnehmer auf Weisung des Arbeitgebers für längere Zeit Leistungen erbringt, die ganz überwiegend im betrieblichen Interesse sind. Erbringt der Mitarbeiter hingegen vorranging der Ausbildung dienende Leistungen, muss eine Vergütung im Rahmen eines praktischen Jahres eines Psychotherapeuten in Ausbildung nicht gezahlt werden. Das geht aus einem Urteil des ArbG Köln vom 18.9.2014 (11 Ca 10331/13) hervor.

Ein Auszubildender für psychologische Psychotherapeuten war in einer Klinik beschäftigt, in der er nach der entsprechenden Ausbildungs- und Prüfungsverordnung 1.200 Stunden praktische Tätigkeiten verrichten musste ...

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