Erbschaftsteuer auf Grundstücke – Kann bei baldigem Verkauf der Nachlassimmobilie die Maklerprovision abgezogen werden?

von Julia Zeisler

Bereits Anfang des Jahres hatte das Finanzgericht (FG) Köln über die Frage zu entscheiden, ob ein Erbe, der die geerbte Immobilie veräußert, die gezahlte Maklerprovision bei der Erbschaftsteuer vom zu versteuernden Wert der Immobilie abziehen kann.

Der Kläger hatte u.a. ein Grundstück geerbt. Bereits kurz nach Anfall der Erbschaft veräußerte er dieses Grundstück für einen Kaufpreis in Höhe von 178.000,- €.

Der Erbe hatte sich gegenüber dem Käufer im Kaufvertrag verpflichtet, die anfallende Maklerprovision hälftig und daher mit einem Anteil in Höhe von 6.355,- € zu übernehmen.

Das Finanzamt hatte den Wert der Immobilie zum Zweck der Festsetzung der anfallenden Erbschaftsteuer zunächst auf einen Betrag in Höhe von 204.312 Euro festgesetzt. Hiergegen legte der Erbe Einspruch ein. Er verwies in der Begründung seines Anspruchs auf den von ihm erzielten – niedrigeren – Veräußerungspreis in Höhe von 178.000 Euro und wollte von dieser Summe auch noch die 6.355 Euro Maklerprovision in Abzug bringen ...

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