Wann muss man als Gesponsorter Umsatzsteuer abführen?

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Was muss der Gespon­sorte bei Wer­be­maß­nah­men machen? Die Frage stellt sich spä­tes­tens dann, wenn es um die monat­li­che Umsatz­steuer geht. Die hängt davon ab, ob und wann der Spon­sor eine umsatz­steu­er­pflich­tige Leis­tung vom Gespon­sor­ten emp­fan­gen hat. Dazu hat das Bun­des­fi­nan­zi­mi­nis­te­rium (BMF) im Som­mer ein wei­ter klä­ren­des Schrei­ben an die Finanz­ver­wal­tung ver­öf­fent­licht (Schrei­ben v. 25.7.2014, Az. IV D2-S7100/08/10007:003, Dok.-Nr. 2014/0635108). Danach kann von einer Leis­tung des Zuwen­dungs­emp­fän­gers an den Spon­sor regel­mä­ßig keine Rede sein, wenn der Spon­sor ledig­lich auf seine Unter­stüt­zung ohne beson­dere Her­vor­he­bung hin­weist. Anders ist es dage­gen, wenn dem Spon­sor das aus­drück­li­che Recht ein­ge­räumt wird, die Spon­so­ring­maß­nahme im Rah­men eige­ner Wer­bung zu vermarkten.

Diese Ver­fü­gung knüpft an das Schrei­ben des BMF vom 13.11.2012 (Az. IV D2-S7100/08/10007:003, Dok.-Nr. 2012/1019723) an, die sich mit der Leis­tungs­er­brin­gung des Emp­fän­gers beschäf­tigte. Hier­nach erbrachte die­ser regel­mä­ßig keine Leis­tung, wenn er ledig­lich auf Pla­ka­ten, in Ver­an­stal­tungs­hin­wei­sen, in Aus­stel­lungs­ka­ta­lo­gen, auf sei­ner Inter­net­seite oder in ande­rer Weise auf die Unter­stüt­zung durch den Spon­sor hinweist.

Das neue BMF-Schreiben gilt grund­sätz­lich für alles, was nach dem 1.1.2013 pas­siert ist. Zwar sind die Begriffe „ohne beson­dere Her­vor­he­bung“ bzw ...

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