Wie Rechtsanwälte ganz einfach online verbindliche Mandate akquirieren

Ob Sorgerechtsstreitigkeiten oder Probleme mit dem Vermieter: oft ist man sich gar nicht so sicher, welche Rechte und Pflichten man hat. Rechtliche Beratung ist in vielen Fällen der einzige Weg aus der Misere, doch nicht wenige Betroffene zögern aus finanziellen Gründen oder in Ermangelung eines passenden Anwalts, einen Anwalt hinzuzuziehen. Philipp von Bülow (30) und seine Mitgründer waren mit dieser Lücke zwischen Angebot und Nachfrage nicht zufrieden und gründeten Jurato, eine Plattform, die bei der Suche nach dem geeigneten Rechtsanwalt hilft. Im Interview erklärt uns Philipp von Bülow, was das Tool so besonders macht und wie konservative Anwälte das Internet noch besser nützen können.

Breit aufgestellt: Das Gründerteam von Jurato

Philipp von Bülow (30) studierte erste Betriebswirtschaftslehre in Berlin, Kopenhagen und Mailand. Alexander Glonig (35) studierte Wirtschaftsinformatik, und auch ein Jurist ist vertreten: Dr. Philipp Venohr (33) hat Rechtswissenschaften studiert.

Ein Problem und seine Lösung: So entstand Jurato

Schon vor zwei Jahren hatte das Gründerteam Alexander Gloning, Dr. Philipp Venohr und Philipp von Bülow die Idee, eine Online-Plattform für Rechtsberatung zu schaffen. Die Gründung folgte im September 2013. Sie fanden, dass es für Ratsuchende keine wirklich zufriedenstellende Rechtsberatung im Internet gab: „Bei den oft genutzten Frageportalen kann der Mandant weder seinen Anwalt auswählen, noch hat er eine Garantie, dass seine Frage beantwortet wird.“ So kam das Team auf die Idee, eine Plattform zu erstellen, auf der jeder kostengünstig und einfach den geeigneten Rechtsanwalt ausfindig machen kann. Gleichzeitig bietet die Seite Anwälten die Möglichkeit, Mandanten zu finden und Fälle zu verwalten, also „ein Management-Tool für Anwälte, das es in dieser Form noch nicht gab“, so Philipp ...

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