Werbungskosten eines Profifußballspielers

Bei einem Profifußballspieler sind die Kosten für ein Premiere-Abonnement, Sportbekleidung und einen Personal Trainer nicht ausschließlich oder zumindest weitaus überwiegend beruflich sondern auch privat veranlasst.

Mit dieser Begründung hat das Finanzgericht Rheinland-Pfalz in dem hier vorliegenden Fall die Klage eines Profifußballspielers abgewiesen, der seine Auwendungen für einen Personal Trainer, ein Premiere-Abonnement und für Sportbekleidung als Werbekosten geltend gemacht hat. Der Kläger war in den Streitjahren 2008 und 2009 als Profifußballspieler beschäftigt und erzielte aus dieser Tätigkeit Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit. In seinen Einkommensteuererklärungen machte er u.a. Aufwendungen für ein Abonnement des Pay-TV-Senders Premiere (jährlich 120,00 Euro), für “Arbeitskleidung” (jährlich 137,00 Euro) und für einen privaten Personal Trainer (nur 2008: 300,00 Euro) geltend. Das Finanzamt erkannte diese Aufwendungen nicht an.

In seiner Entscheidung hat das Finanzgericht Rheinland-Pfalz ausgeführt, dass zwar zwischen dem Premiere-Abonnement und der Tätigkeit des Klägers ein gewisser objektiver Zusammenhang bestehe. Wegen des allgemeinen Interesses am Thema Fußball hätten allerdings viele Steuerpflichtige ein solches Abonnement ...

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