Tracking auf Smartphones - Was die Werbe-ID über Nutzer verrät

Die Nutzeranalyse auf Smartphone-Apps ist für Unternehmen und Werbetreibende mittlerweile ebenso verbreitet wie das herkömmliche Tracking über den Internetbrowser. Um die Anwendungen kommerzialisieren zu können, müssen Anbieter von Apps ihre Nutzer wiederkennen. Dies ist notwendig, um sie anschließend in Werbeumfelder gruppieren und dann plattformübergreifend ansprechen zu können. Personalisierte Werbung ist dabei nur möglich, wenn die App-Anbieter wissen, welcher Nutzer sich hinter der installierten Anwendung befindet. Programmierer haben hierzu häufig die jeweilige Geräte-ID eines iPhone oder Android-Telefons verwendet. Dass diese Nummer nur einmalig vergeben wird, rief die Datenschützer auf den Plan, weshalb Apple bereits Anfang 2012 die Nutzung dieser Nummer für Werbezwecke untersagte und eine neue Advertising-ID einführte. Diese Nummer kann seitdem durch den Nutzer verwaltet und zurückgesetzt werden. Auch Google hat nachgezogen und seit August 2014 ebenfalls eine eigene Werbe-ID für Android eingeführt. Doch ist die neue Werbe-ID wirklich datenschutzkonform? Der folgende Beitrag gibt einen Überblick.


Bisherige Praxis: Speicherung der Geräte-ID

Sowohl bei Apple wie auch Android-Geräten mussten Programmierer für eine dauerhafte Zuordnung regelmäßig auf die Geräte-ID (Unique Device Identifiers, UDID) für das Werbetracking zugreifen. Diese einmalige Nummer wird bei der Installation des Geräts vergeben und kann nur durch eine Neuinstallation des Betriebssystems geändert werden. Wird die Nummer noch mit einer Registrierung verbunden und an Dritte, z.B. Werbenetzwerke, weitergegeben, ist ein dauerhaftes personenbezogenes Tracking möglich. Nutzer haben im Regelfall weder Kenntnis von der Weitergabe, noch können sie dieser Nutzung widersprechen ...

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