Pilot muss keine Uniform-Mütze tragen

Wird das Tragen der Dienstkleidung in einer Betriebsvereinbarung für Arbeitnehmergruppen unterschiedlich ausgestaltet, liegt darin eine ungerechtfertigte Ungleichbehandlung. Das entschied das BAG mit Urteil vom 30.9.2014 (1 AZR 1083/12).

Ein bei der Lufthansa angestellter Pilot war durch eine „Betriebsvereinbarung Dienstbekleidung“ zum Tragen der Uniform während des Flugeinsatzes verpflichtet. Bei männlichen Flugzeugführern gehörte das Tragen der „Cockpit-Mütze“ zwingend zur Dienstkleidung, während Pilotinnen frei darüber entscheiden durften. Ein Tarifvertrag ordnete darüber hinaus die Geltung des betriebsverfassungsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatzes an ...

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