Maklerprovision bei Preisabweichungen?

Im vorliegenden Fall ging es um die Frage, ob bei einer Abweichung des tatsächlichen Kaufpreises vom vermittelten Kaufpreis um 25% noch Maklerprovision geschuldet wird.

Dies hängt wie so oft vom Einzelfall ab. Konkret ging es um eine Hotelimmobilie, für die ein Nachweismaklervertrag zustande gekommen. Erklärt wurde hier als Basis ein Kaufpreis von 600.000 € sowie 5% Maklerprovision. Später erwarb dann aber eine Schwestergesellschaft des Verkäufers mit demselben Geschäftsführer das Objekt - für 450.000 €.

Nun war ein Nachweismaklervertrag vorliegend zustande gekommen, da der Makler die ihm obliegende Leistung erbracht hat. Eine Provision steht dem Makler aber nur zu, wenn der Vertrag mit dessen Herbeiführung er beauftragt ist, tatsächlich zustande kommt. Dies bedeutet allerdings nicht, dass sich das nachgewiesene und das abgeschlossene Geschäft vollständig decken müssen. Es reicht aus, dass bei wirtschaftlicher Betrachtungsweise in persönlicher und inhaltlicher Hinsicht Kongruenz besteht ...

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