Entsiegelung von Anwaltsakten, Teilnahme der Staatsanwaltschaft

Entsiegelung von Anwaltsakten, Teilnahme der Staatsanwaltschaft

Dem Anwalt, der sich gegen die Entsiegelung der bei ihm beschlagnahmten Akten wehren will, bleibt der Weg an das Bundesgericht versperrt, weil das Entsiegelungsverfahren keinen nicht wieder gutzumachenden Nachteil darstellt (BGer 1B_205/2014 vom 09.09.2014), weil das Berufsgeheiminis ja nur ein bisschen und nur soweit unumgänglich verletzt wird:

Im vom Zwangsmassnahmenrichter angeordneten Entsiegelungsverfahren wird geprüft, ob an den beschlagnahmten Akten und Daten oder einem Teil von ihnen möglicherweise schützenswerte Geheimhaltungsinteressen bestehen, die einer Aushändigung an die Staatsanwaltschaft zum Zwecke der Strafverfolgung entgegenstehen. Dabei erhalten der Zwangsmassnahmenrichter und die Gegenpartei – hier die Staatsanwaltschaft – vom Inhalt der zu prüfenden Akten und Daten nur summarisch Kenntnis, soweit dies für die Durchführung der Triage unumgänglich ist ...Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK