Umgruppierung während der Altersteilzeit im Blockmodell

Nach § 4 Abs. 1 TV ATZ erhält der Beschäftigte während der Gesamtdauer des Altersteilzeitarbeitsverhältnisses das Tabellenentgelt und alle sonstigen Entgeltbestandteile in Höhe der sich für entsprechende Teilzeitbeschäftigte nach § 24 Abs. 2 TV-L ergebenden Beträge.

Der Arbeitnehmer erfüllt die Anspruchsvoraussetzung, weil die Parteien mit dem Altersteilzeitvertrag vom 28.11.2006 und dem darauf gerichteten Änderungsvertrag vom 22./25.11.2010 den TV ATZ in Bezug genommen haben und einen Reduzierung und Verteilung der Arbeitszeit nach Maßgabe von § 3 ATZ vereinbart haben. Die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit während des Altersteilzeitarbeitsverhältnisses beträgt danach 19, 5 Stunden (Hälfte der bisherigen wöchentlichen Arbeitszeit entsprechend § 3 Abs. 1 TV ATZ). Diese wird nach der vertraglichen Abrede im Blockmodell mit einer Arbeitsphase vom 01.11.2007 bis zum 31.01.2012 und einer Freistellungsphase vom 01.02.2012 bis 30.04.2014 geleistet, was der Regelung nach § 3 Abs. 2 a TV ATZ entspricht.

Nach § 4 Abs. 1 TV ATZ hat der Arbeitnehmer folglich während der Gesamtdauer des Altersteilzeitarbeitsverhältnisses und mithin auch während der Freistellungsphase Anspruch auf das Tabellenentgelt und alle sonstigen Entgeltbestandteile in Höhe in der sich für entsprechende Teilzeitbeschäftigte ergebenden Beträge. Das bedeutet, er erhält von der Vergütung, die für entsprechende vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer festgelegt ist, den Teil, der dem Maß der mit ihm vereinbarten durchschnittlichen Arbeitszeit entspricht. § 4 Abs. 1 TV ATZ enthält mit Ausnahme einer Ergänzung für bestimmte Bezügebestandteile keine eigenständige Regelung der Vergütung im Altersteilzeitarbeitsverhältnis, sondern lediglich eine Verweisung betreffend “entsprechende Teilzeitkräfte” ...

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