Toilettenfrau erstreitet vor dem ArbG Gelsenkirchen 1000 Euro Trinkgeld

Anfang des Jahres ist an dieser Stelle über den Kampf einer Toilettenfrau (sog. „Sitzerin“) um Anteile an den Sammelteller-Einnahmen im Oberhausener Einkaufszentrum Centro berichtet worden (Beck-Blog-Beitrag vom 25.1.2014). Ihr Arbeitgeber, ein Reinigungsunternehmen, wollte das gesamte Geld vom Sammelteller einbehalten. Sie bekommt vom Unternehmen einen Stundenlohn von 5,20 Euro brutto (Ab 1.1.2015 lässt hier der Mindestlohn grüßen!). Das Unternehmen ist der Auffassung, dass es sich um ein freiwilliges Nutzungsentgelt handele. So würden es auch die Besucher sehen. Damit stehe das Geld allein dem Arbeitgeber zu. Einen erkennbaren Hinweis gab es für Besucher nicht. Die Klägerin hingegen sieht in dem auf den Sammelteller gelegten Geld ein ihr gebührendes Trinkgeld ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK