Immer diese lästigen Grundrechte…

von Carl Christian Müller

Ein Mann zweifelhafter Gesinnung war Opfer eines Verbrechens geworden. Man habe ihm Bargeld geraubt. Der Polizei hatte er den Tatablauf geschildert. Noch an demselben Tag konnten die Tatverdächtigen von der Polizei aufgegriffen werden. Verschiedene Zeugen hatten sie am Tatort gesehen.

Die Polizei hegte indes Zweifel, ob die Angaben des Geschädigten zutreffend waren. Da er der Drogenszene angehörte, bestand wohl die Vermutung, daß die Täter es auf mehr als nur Bargeld abgesehen hatten.

Also forderte die Polizei zunächst den Geschädigten auf, die Durchsuchung seiner Wohnung zuzulassen. Doch der Geschädigte verweigerte dies. Erst am nächsten Tag sei er hierzu bereit. Er habe jetzt keine Zeit und wolle in jedem Fall bei der Durchsuchung anwesend sein.

Daraufhin wandte sich die Polizei an die Staatsanwaltschaft ...

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