Bescheidänderung | Keine offenbare Unrichtigkeit, wenn das Finanzamt die falschen Daten nimmt

von Einspruch aktuell

| Gibt der Steuerpflichtige die richtigen Daten an und verwendet das Finanzamt die vom Arbeitgeber übermittelten elektronischen – falschen – Lohnsteuerdaten, ist später eine Berichtigung wegen offenbarer Unrichtigkeit (§ 129 AO) ausgeschlossen ( FG Niedersachsen 28.7.14, 3 V 226/14, Beschluss). |

Hat der Steuerpflichtige seine Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit in der elektronisch per Elster an das Finanzamt übermittelten Einkommensteuererklärung zutreffend erklärt, weichen die Angaben in der von dem Arbeitgeber via Elster Lohn I übermittelten elektronischen Lohnsteuerbescheinigung zu Gunsten des Steuerpflichtigen hiervon ab und setzt das Finanzamt – trotz eines computergestützten Bearbeitungshinweises wegen dieser Divergenz – die Einkommensteuer auf d ...

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