So ein Massel: Artur P. zockt sich in die Freiheit

von Rainer Pohlen

Nicht nur bild.de, sondern auch rp-online hat darüber berichtet, und dann muss es ja stimmen. Unterhaltsam ist die Geschichte allemal, deshalb gebe ich sie hier zum Besten.

Der 37-jährige Artur P. stammt aus Polen und ist Koch. Der Mann hat sich mitsamt seiner Familie von BILD fotografieren lassen und sieht mit seinem runden Gesicht, dem kahlgeschorenen Schädel und dem markanten Grübchen im Kinn ganz putzig aus, finde ich. Aber bisweilen geht ihm wohl sein Temperament durch. Jedenfalls ist er – wenn das alles stimmt – vor einiger Zeit wegen Widerstandleistung zu einer Geldstrafe verurteilt worden, von der noch ein Restbetrag von 710 Euro (71 Tagessätze á 10 Euro) nicht bezahlt war. Deshalb war gegen den Mann eine Ersatzfreiheitsstrafe von 71 Tagen angeordnet worden und man hatte ihn zur Festnahme ausgeschrieben.

Vor ein paar Tagen war Artur mit seinen letzten 20 Euro in Bochum-Hamme in eine Spielhalle gegangen, um am Automaten zu zocken. Ob das für einen reichlich mittellosen Familienvater die beste Art ist, den Restbestand seines Barvermögens einzusetzen, darf an und für sich bezweifelt werden. Zumeist versenkt man nicht nur das Geld im Automaten, sondern auch die Hoffnung bleibt auf der Strecke.

Aber manchmal schreibt das Leben auch andere Geschichten. So zum Beispiel im Fall von Artur ...

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