Keine vorzeitige Portierung der Festnetznummer

Wer den Telekommunikationsdienstleister wechselt, möchte möglichst sofort seine Rufnummer auf den neuen Anbieter übertragen. Aber kann das vor Auslaufen des Vertrages mit dem bisherigen Anbieter verlangt werden? Das AG Aurich hat sich hierzu geäußert.

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Der Kunde hatte den Vertrag mit seinem bisherigen Telekommunikations-Anbieter gekündigt und gleichzeitig den Vertrag mit dem neuen Anbieter geschlossen. Er beantragte daher vor dem Hintergrund der parallel laufenden Verträge die Portierung seiner Rufnummer (Nummermitnahme). Der bisherige Anbieter verwies auf die verbleibende Vertragslaufzeit und darauf, dass die Nummer erst zum Vertragsende auf den neuen Anbieter übertragen werde.

Entscheidung des Gerichts

Das AG Aurich entschied in seinem Urteil vom 14.08.2014 – Az. 12 C 321/14, dass die Weigerung zur Portierung rechtmäßig sei. Die Portierung von Nummern aus noch laufenden Festnetzverträgen könne nicht verlangt werden ...

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