ArbG Köln: Kein Entgeltanspruch eines Psychotherapeuten in Ausbildung (PiA) für seine Tätigkeit im praktischen Jahr

(26.09.2014)

1. Steht die die Ausbildung im Vordergrund einer Tätigkeit in einem Praktikum, dann muss hierfür keine Vergütung gezahlt werden. 2. Die “Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Psychologische Psychotherapeuten“ verlangt den Nachweis von insgesamt 1.800 Stunden praktischen Tätigkeiten, davon mindestens 1.200 Stunden an einer psychiatrischen klinischen Einrichtung. Ein Anspruch auf Vergütung scheidet in einem solchen Fall aus.

In der Pressemitteiling des LAG Köln heißt es dazu: “Der Kläger hatte diese Stunden in einer von der Beklagten betriebenen Klinik absolviert. Hierüber hatten die Parteien eine Vereinbarung ohne Regelung einer Vergütung geschlossen. Diese Regelung hält der Kläger für unwirksam, da er in erheblichem Umfang eigenständige und für die Beklagte wirtschaftlich verwertbare Leistungen erbracht habe. Das Arbeitsgericht hat entschieden, dass dem Kläger die geltend gemachte Vergütung nicht zusteht ...

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