“Kaufen” im Onlinehandel unzulässig?

Der Onlinehandel ist ein stark regulierter Bereich, der dem Händler eine Unmenge an Pflichten auferlegt. Seit der sogenannten “Button”-Lösung gehört auch dazu, den Bestell-Button zum Abgeben der Bestellerklärung des Kunden eindeutig zu beschriften. Bislang ging man davon aus, dass “kaufen” ausreicht. Ob das wirklich so ist, ist nach einem Urteil des Amtsgerichts Köln die Frage.

Ein Verlag vertreibt unter anderem einen monatlich erscheinenden Zwangsversteigerungskalender. Dort werden Informationen zu den einzelnen Objekten aufgeführt. Der Kalender wurde auf der eigenen Webseite, sowie über www.immowelt.de und www.immoscout24.de beworben.

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Ein Interessent meldete sich auf die Werbung. Der Verlag informierte den potentiellen Kunden telefonisch über den Zwangsversteigerungskalender, die Preisstruktur und die Kündigungsmöglichkeiten. Im Anschluss wurde dem Interessenten ein Angebot per E-Mail mit folgendem Inhalt (Auszug) zugesandt:

“12-monatiges Abonnement Schleswig Holstein/ Hamburg (print) für 198,00 Euro (der Preis versteht sich inkl. MwSt. und Versand). Mit Ihrer Bestellung erklären Sie die Kenntnisnahme der Widerrufsbelehrung und das Einverständnis mit unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen (es folgt ein Link)

ZUM BESTELLEN UND KAUFEN NUR NOCH EINE BESTELLMAIL.

KLICKEN SIE HIERZU AUF FOLGENDEN LINK: (es folgt ein Link)

SOLLTE DER LINK NICHT FUNKTIONIEREN klicken Sie bitte auf „ANTWORTEN“ mit folgendem Text: „Hiermit bestätige ich die Bestellung“ und ihr Versteigerungskalender ist auf dem Weg zu Ihnen ...

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