Jagd unter Alkoholeinfluss und die Jagd nach dem Waffenschein bis zum Bundesverwaltungsgericht

von Liz Collet

Wenn Sie zu den schon längeren treuen Hereinblinzlern gehören, erinnern Sie sich vielleicht noch an den tragischen Fall, den ich in ““Das bimsen wir unseren Leuten ein” erzählte.

Stichwort:

Ist die Kugel aus dem Lauf,
hält sie kein Gebet mehr auf.

Was seinerzeit ohne Alkoholeinfluss geschah ist tragisch genug. Aber nun addieren Sie mal hinzu, wie sich die Wahrnehmungsfähigkeiten wie auch die Reaktionen verändern, wenn Alkoholeinfluss hinzukommt. Und Sie und ich dann ahnungslos beim Schwammerlsuchen sind, während jemand erst den Griff am Flachmann und dann den Finger grad in der Nähe am Abzug hat…..? Der Sie und mich raschelnd wofür auch immer halten mag……………und ……. (EBEN! Denken Sie’s zu Ende).

So ähnlich denkt vielleicht auch das Land Nordrhein-Westfalen, resp. dessen amtliche Vertreter, welche für Fragen waffenrechtlicher Unzuverlässigkeit bei Waffengebrauch unter Alkoholeinfluss zuständig sind. Und anderer Meinung, als ein Kläger, der Jäger und Inhaber waffenrechtlicher Erlaubnisse ist. Genauer gesagt: WAR. Zumindest bezogen auf die waffenrechtlichen Erlaubnisse. Denn er fuhr mit seinem Kraftfahrzeug von seinem Haus zu einem nahegelegenen Wald zur Jagd, nachdem er zuvor zwei Gläser Rotwein und ein Glas Wodka getrunken hatte. Von einem Hochsitz aus erlegte er einen Rehbock mit einem Schuss ...

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