Bei Klagen von FDUDM2 GmbH und/oder dem Insolvenzverwalter Karl-Heinz Trebing ist Vorsicht angesagt. Das Prozesskostenrisiko trägt nur der Beklagte.

von Jan Gerth

Mal klagt der Rechtsanwalt Sebastian Wulf, mal die Kanzlei U + C Rechtsanwälte und immer ist es das gleiche Spiel:


Erst kommt der Mahnbescheid, dann die Klage mal mit Begründung, mal ohne und dann kurz vor dem Termin kommt die Klagerücknahme oder zum Termin erscheint niemand.


Gemein vor allem für die Beklagten wird es dann:


Denn wenn ein Kostenfestsetzungsantrag gestellt wird erfolgt das Schreiben der Kanzlei Lessing, Tebing Bert Rechtsanwälte, also des Insolvenzverwalters in dessen Namen geklagt wurde und teilt dem Gericht mit, dass Masseunzulänglichkeit gem. § 208 InsO angezeigt wurde.



Die Insolvenzbekanntmachungen.de weisen hierzu folgenden Eintrag aus. "810 IN 131/13 F-10-9 In dem Insolvenzverfahren FDUDM2 GmbH, Krögerstraße 2, 60313 Frankfurt am Main (AG Frankfurt am Main, HRB 79436), vertr. d.: Alexandros Besparis, Habsburgerallee 1a, 60315 Frankfurt am Main, (Geschäftsführer)
hat der Insolvenzverwalter gem. § 208 InsO angezeigt, dass die Insolvenzmasse zur Erfüllung der fälligen bzw. der künftig fällig werdenden sonstigen Masseverbindlichkeiten nicht ausreicht.
Amtsgericht Frankfurt/M., 06.08.2014"


Und dies bedeutet, dass die Kosten der Verteidigung gegen die Klage, trotz gewonnenem Prozess bei dem Beklagten verbleiben.

Und dies auch noch völlig zu Recht, hat der BGH ·mit Urteil vom 2. Dezember 2004 · Az. IX ZR 142/03 entschieden, dass der Insolvenzverwalter weder nach §§ 60, 61 InsO noch nach § 826 BGB auf Schadensersatz haftet, denn es gehört zu den allgemeinen Risiken einer obsiegenden Prozesspartei, ob sie die von ihr aufgewendeten Prozesskosten vom unterliegenden Gegner erstattet erhält (BGHZ 148, 175, 179;154, 269, 272) ...

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