Talkreihe BINDER GRÖSSWANG impulse

BG Managing Partner Michael Kutschera und Wolfgang Eder

Am 16.09.2014 fand in der Wirtschaftskanzlei BINDER GRÖSSWANG die Talkreihe impulse zum Thema „Energiewende versus Industriestandort. Erneuerbare Energie, Smartgrid & Schiefergas – Wie lange ist der Standort Österreich für Industrieunternehmen noch attraktiv?“ statt. Vor ca. 200 Gästen diskutierten in der Conference Area der Kanzlei Dr. Wolfgang Eder, Vorsitzender des Vorstandes, voestalpine AG, Dr. Erich Entstrasser, Vorstandsdirektor, TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG, Dr. Jürgen Großmann, Gesellschafter der Georgsmarienhütte Holding GmbH, Mag. Dr. Michael Junghans, Vorsitzender der Geschäftsführung, B & C Industrieholding GmbH, BM Dipl.-Ing. Andrä Rupprechter, Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft unter der Moderation von Dr. Helmut Brandstätter, Herausgeber und Chefredakteur der Tageszeitung „Kurier“.

Wolfgang Eder meinte: „Natürlich spielen wirtschaftliche Rahmenbedingungen bei der Standortwahl eine wichtige Rolle. Die hohe Steuerbelastung in Österreich oder auch die aktuelle Umwelt- und Energiepolitik der Europäischen Union machen Investitionen in Europa derzeit wenig attraktiv.“ In den USA beispielsweise, wo die voestalpine mit einer 550 Mio. Euro Direktreduktionsanlage aktuell die größte Auslandsinvestition der Konzerngeschichte tätige, spielten bei der Standortwahl insbesondere folgende Faktoren eine Rolle: politisch stabiles, kalkulierbares Umfeld und vorteilhafte Energieversorgung. Der Gaspreis mache etwa ein Drittel des europäischen aus, zudem sei Strom um rund 30 Prozent günstiger. Des Weiteren kosten Industriegrundstücke in der EU 100 bis 200 Euro pro Quadratmeter, in den USA 10 Euro, abgesehen davon, dass es solche Grundstücke in Europa mit Hafenzugang praktisch nicht mehr gäbe ...

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