Überwachungsprojekt: Peilsender für Obdachlose

Mit einer befremdlichen Nachricht aus Dänemark hat uns heute Spiegel Online überrascht. In Dänemark werden für ein Überwachungsprojekt die Bewegungen von Obdachlosen mit Hilfe eines Peilsenders aufgezeichnet und analysiert.

Hilfsmaßnahme zum Wohle der Betroffenen?

Laut den Verantwortlichen in Odense geht es bei dem Projekt nicht um eine Analyse, mit der die Obdachlosen danach leichter aus dem Stadtbild verdrängt werden können. Im Gegenteil es geht sogar darum, die bestehenden Hilfsangebote mehr an die Bedürfnisse der Obdachlosen anzupassen.

Überwachung tatsächlich erforderlich?

Auch wenn das Projekt im Kern auf eine gute Sache abzielen mag, so erscheint das Vorgehen doch reichlich fragwürdig. Die dauerhafte Überwachung eines Menschen stellt einen extrem starken Eingriff in seine Persönlichkeit dar, auch wenn eine individuelle Verfolgung der Teilnehmer wohl nicht möglich ist ...

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  • Pilot-Projekt in Dänemark: Peilsender für Obdachlose

    spiegel.de - 34 Leser, 80 Tweets - Im dänischen Odense tragen Wohnungslose neuerdings GPS-Peilsender. Jeder Schritt, jede Bewegung wird von den Behörden aufgezeichnet und analysiert. Totale Überwachung? Die städtische Behörde spricht von einer Hilfsmaßnahme.

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