Juristische Vorträge mit PowerPoint-Präsentation, aber ohne Textfolien – so gelingt‘s

von Nicola Pridik

Juristische Inhalte in Vorträgen und Seminaren zu vermitteln, gehört für viele Juristen zum Berufsalltag. Begleitend wird meist auch eine PowerPoint-Präsentation gezeigt. Diese bietet allerdings nur selten etwas fürs Auge. Stattdessen ist es üblich, lieblos gestaltete Textfolien aneinanderzureihen. Das ermüdet nicht nur die Zuhörer und senkt ihre Aufmerksamkeit, sondern verführt den Vortragenden außerdem dazu, seine Folien vorzulesen. Es gibt also gute Gründe, es besser zu machen. Dabei hilft ein einfacher Trick.

Warum viele Vortragende dazu neigen, PowerPoint-Präsentationen im Wesentlichen mit Textfolien zu bestreiten, kann verschiedene Gründe haben. Zwei davon seien hier genannt:

Wer einen Vortrag mit begleitender Präsentation halten will, bereitet den Vortrag meist direkt in PowerPoint vor. Er sitzt also vor dem Bildschirm, sieht eine leere Folie vor sich und denkt gleichzeitig darüber nach, was er seiner Zielgruppe vermitteln möchte … Es braucht nicht viel Fantasie, um vorherzusehen, was passiert: Alle Vortragsideen finden sich in Stichpunkten und ganzen Sätzen auf der Folie wieder. Das fällt den Wenigsten allerdings negativ auf, weil außerdem folgender Grund greift: Für viele Vortragende ist die Präsentation zugleich ihr Vortragsmanuskript. Ausführliche Textfolien geben ihnen die Sicherheit, alle Informationen beisammen zu haben, Wichtiges auch tatsächlich zu sagen und nicht den roten Faden zu verlieren. Gesonderte Notizen erübrigen sich: Steht ja alles auf den Folien.

Es ist völlig legitim und ökonomisch, einen Vortrag mit Präsentation in PowerPoint vorzubereiten, und dass Vortragende ein Manuskript benötigen, ist auch nicht verwerflich ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK