226 Minuten und 26 Jahre = fristlose Kündigung

Wer erwischt wird, wie er bei der Arbeitszeiterfassung betrügt, muss auch bei langjähriger beanstandungsfreier Beschäftigung mit einer fristlosen Kündigung rechnen.

Ein Arbeitnehmer hat nach Auffassung der Arbeitsgerichte zu den Pausenzeiten die Geräte zur Erfassung der Arbeitszeit nicht ordnungsgemäß betätigt und so über 226 Minuten Arbeitszeit "erschlichen" und erhielt hierfür die fristlose Kündigung. Die Kündigungsschutzklage war erfolglos.

Das Hess. LAG (16 Sa 1299/13) entschied.

"Angesichts der Schwere der Pflichtverletzung und des durch sie bewirkten Vertrauensverlusts war es der Beklagten nicht zumutbar, den Kläger auch nur bis zum Ablauf der ordentlichen Kündigungsfrist weiter zu beschäftigen ...Zum vollständigen Artikel


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