Rezension Zivilrecht: Internationales Erbrecht Spanien

von Dr. Benjamin Krenberger

Frank, Internationales Erbrecht Spanien, 2. Auflage, C.H. Beck 2014


Von Rechtsanwalt Andreas Ihns, Fachanwalt für Familienrecht, Lübeck



Spanien ist ungebrochen das beliebteste Urlaubsland der Deutschen und Traum vieler Senioren. Warum den Lebensabend nicht auf Mallorca verbringen? Die EuErbVO ist zwar noch nicht vollumfänglich in Kraft getreten, wirft aber ihre Schatten schon voraus. Für den Erbrechtsanwalt durchaus ein Grund, sich mit dem spanischen Erbrecht etwas genauer auseinander zu setzen. Das in der Reihe „Internationales Erbrecht …“ des C.H. Beck Verlages erschienene Werk des Autors bietet hier gute Unterstützung.


Ich finde die Reihe „Internationales Erbrecht…“ insgesamt sehr gelungen. Neben dem hier besprochenen Buch über das spanische Erbrecht gibt es auch Werke z.B. über das italienische, türkische und französische Erbrecht. Die Konzeption ist stets dieselbe. Zunächst stellen die Autoren die maßgebenden Kollisionsnormen vor und besprechen sodann ausführlich das Erbrecht des jeweiligen Landes. Die nunmehr in 2. Auflage erschienene Abhandlung von Frank fügt sich in diese Reihe nahtlos ein.


Frank erläutert im „Allgemeinen Teil“ auf knapp 80 Buchseiten zunächst die Frage, welches Recht auf einen deutsch-spanischen Erbfall aus nationaler Sicht anzuwenden ist. Die Darstellung umfasst dabei nicht nur das deutsche internationale Privatrecht (IPR) sondern auch die deutschen bzw. europäischen Kollisionsnormen des internationalen Verfahrensrechts (IVR) und internationalen Steuerrechts (IStR).


Der Autor geht u.a. auf die Europäische Erbrechtsverordnung (EuErbVO) ein, die zwar erst ab dem 17. August 2015 vollumfänglich Anwendung findet, aber bereits jetzt schon Vorwirkungen entfaltet ...

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