Unfallgutachten? Bei 840 Euro Schaden laut AG München nicht erforderlich

von Daniel Nowack

Ein “Dauerbrenner” im Streit zwischen Unfallgeschädigten und Versicherern ist die Frage der Erforderlichkeit eines Sachverständigengutachtens. Im Rahmen seiner Schadensminderungspflicht aus § 254 Abs. 2 BGB hat der Geschädigte unnötige Kosten zu vermeiden. Hierzu zählen nach ständiger Rechtsprechung auch Sachverständigenkosten, wenn durch den Unfall lediglich ein Bagatellschaden eingetreten ist. Die Frage, ab welcher Schadenssumme von einem Bagatellschaden gesprochen werden kann, ist jedoch sehr uneinheitlich. Einen neuen Beitrag zu dieser Frage lieferte kürzlich das Amtsgericht München.

In seinem Urteil vom 08.04.2014 (Az. 331 C 34366/13) sah das Amtsgericht einen Blechschaden in Höhe von 840,00 € als Bagatellschaden an und ließ die Klägerin damit auf den Sachverständigenkosten in Höhe von 940,00 € sitzen ...

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