Über.Denken von Ge.Denken – die Rienecker Gedenktafel zur Ermordung sowjetischer Kriegsgefangener

von Liz Collet

Eine gebürtige Rieneckerin hat einen Antrag auf die Gedenktafel in Rieneck gestellt, welche sie selbst finanzieren und dann dort anbringen lassen will, wo Ende März 1945 die Ermordung von fünf sowjetischen Kriegsgefangenen kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs stattfand, an welche die Tafel erinnern soll.

Täter waren unter anderem Männer aus Rieneck.

Nun wurde in nichtöffentlicher Sitzung des Stadtrates abgestimmt und der Antrag Berichten zufolge klar abgelehnt. Wie es heisst mit der Begründung, dass Täter noch in Rieneck leben würden und auch deren Angehörige zu schützen seien.

Ob es bei der Entscheidung bleibt? Das zuständige Landratsamt in Karlstadt soll derzeit prüfen, ob die Abstimmung unter Ausschluss der Öffentlichkeit rechtmässig war. Anderenfalls wäre die Entscheidung des Stadtrates ungültig und die Angelegenheit müsste in einer der nächsten Sitzungen erneut verhandelt werden ...

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