Über.Denken von Ge.Denken – die Rienecker Gedenktafel zur Ermordung sowjetischer Kriegsgefangener

von Liz Collet

Eine gebürtige Rieneckerin hat einen Antrag auf die Gedenktafel in Rieneck gestellt, welche sie selbst finanzieren und dann dort anbringen lassen will, wo Ende März 1945 die Ermordung von fünf sowjetischen Kriegsgefangenen kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs stattfand, an welche die Tafel erinnern soll.

Täter waren unter anderem Männer aus Rieneck.

Nun wurde in nichtöffentlicher Sitzung des Stadtrates abgestimmt und der Antrag Berichten zufolge klar abgelehnt. Wie es heisst mit der Begründung, dass Täter noch in Rieneck leben würden und auch deren Angehörige zu schützen seien.

Ob es bei der Entscheidung bleibt? Das zuständige Landratsamt in Karlstadt soll derzeit prüfen, ob die Abstimmung unter Ausschluss der Öffentlichkeit rechtmässig war. Anderenfalls wäre die Entscheidung des Stadtrates ungültig und die Angelegenheit müsste in einer der nächsten Sitzungen erneut verhandelt werden ...

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  • Rienecker Stadtrat: Keine Gedenktafel für Kriegsgefangene | BR.de

    br.de - 26 Leser, 4 Tweets - Der Stadtrat von Rieneck hat sich in nicht-öffentlicher Sitzung gegen eine Gedenktafel ausgesprochen. Sie sollte an eine Bluttat gegen Kriegsgefangene erinnern. Jetzt (19.09.14) befasst sich das Landratsamt mit der Entscheidung.

  • Gedenktafel in Rieneck unerwünscht

    mainpost.de - 31 Leser, 2 Tweets - Überregionale Aufmerksamkeit erregt die lokale Berichterstattung dieser Zeitung über den Umgang des Stadtrats Rieneck mit einem Kriegsverbrechen Ende März 1945 in Rieneck. Damit hat der Stadtrat der 2000-Einwohner-Gemeinde in Main-Spessart genau das Gegenteil dessen erreicht, was er beabsichtigt hatte: Verschweigen statt Erinnerung. Überdies hat...

  • Schweigen über Rienecker Kriegsverbrechen

    mainpost.de - 30 Leser, 4 Tweets - Der Stadtrat lehnt mit elf Stimmen Mehrheit eine Gedenktafel für fünf ermordete Kriegsgefangene ab.

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