Ist das Urteil des BAG zur Staffelung der Kündigungsfristen nach der Dauer der Betriebszugehörigkeit gerecht?

von Liz Collet

Der Kommentar in der SZ zur Entscheidung findet diese ersichtlich nicht gerecht.

Wir fragen jetzt mal nicht und guggen auch nicht nach, wie alt der Verfasser des Kommentars sein mag, schliesslich differenzieren wir ja freie Meinungen nicht nach Alter…. oder? Sollten wir vielleicht doch? Für den Blickwinkel? Dieser Gedanke ist nicht so fernliegend, wie ich im Gespräch gestern mit einigen schliesse, die je nach Alter sehr unterschiedliche Meinungen zum BAG-Urteil äusserten.

Wie weit relativiert sich Alter und Meinung zu Altersdiskriminierungen und Entscheidungen für die Frage der Fähigkeiten, diese zu beurteilen?

Wir können es so halten, wie Michel Guillaume aka Theo Renner in einer Folge mit der Entführung des Sohnes eines Kollegen und Polizeibeamten (Folge “Hilflos” / SOKO 5113, ZDF), der ihn fragt, ob Theo Renner selbst Kinder habe (was nicht der Fall ist). Wenn Theo Renner antwortet: “Das muss ich auch nicht, ich muss einfach nur meinen Job machen. Lässt Du mich also bitte einfach meinen Job machen?”

Müssen Journalisten also auch einfach nur ihren Job machen, spielt deren eigenes Alter dann auch keine Rolle. Für die Frage der Gerechtigkeit einer Entscheidung…… (?). Darüber kann man durchaus diskutieren, ob und inwieweit Selbstbetroffenheit das Urteil verändert und Beurteilungskompetenz relativiert. Nichtbetroffenheit kann je nach Rechtsgebiet und Rechtsfragen mehr oder weniger befähigen, Entscheidungen sach.gerecht und recht.lich zu treffen.

Aber beside of that:

Tatsächlich stellt sich die Frage, ob diese gestrige Entscheidung des BAG (BAG: Keine Altersdiskriminierung durch die Staffelung der Kündigungsfristen nach der Dauer der Betriebszugehörigkeit in § 622 Abs ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK