Todesstrafe in den USA : Auf 100 Männer kommt eine Frau – Lisa Coleman lächelte bei ihrer Hinrichtung

von Rainer Pohlen

Laut spiegel-online ist Lisa Coleman die 15. Frau, die in den USA seit dem Jahr 1976 hingerichtet wurde. Im selben Zeitraum seien rund 1.400 Todesurteile gegen Männer vollstreckt worden.

Der Bundesstaat Texas ist besonders unnachgiebig, wenn es um die Verhängung und Vollstreckung der Todesstrafe geht. 515 Hinrichtungen waren es laut Wikipedia am 06.08.2014 im Heimatstaat von Ex-Präsident George Bush, Oklahoma folgt mit weitem Abstand (111 Hinrichtungen) auf Platz 2. Begnadigungen kommen im Zentrum des Wilden Westens nur selten vor, hier herrrschen law & order und alttestamentarisch geprägte staatliche Grausamkeit.

Die 38-jährige Linda Coleman soll gelächelt haben, als sie vor kurzem hingerichtet wurde. Sie habe den Hinrichtungszeugen, darunter Freunde und eine Tante, zugenickt und gesagt, sie liebe sie alle. Und sie liebe die anderen Frauen im Todestrakt. Denen solle ausgerichtet werden, dass sie stark geblieben sei. Sie sollten “die Köpfe nicht hängen lassen”. Anders als in anderen bekannt gewordenen Fällen, in denen die Delinquenten reichliche Qualen erlitten, bevor sie starben, soll die Giftspritze bei Linda Cole schnell gewirkt haben. Sie habe die Augen geschlossen, als ihr das Gift injiziert wurde, ein paar kurze Atemzüge, dann habe sie sich nicht mehr bewegt.

Linda Coleman soll für den Tod des Sohnes einer Freundin im Jahr 2004 verantwortlich sein ...

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