m. E.

Häufig liest man Schriftsätze, Verfügungen, Anklageschriften etc., die eine gesunde Auseinandersetzung mit gegenteiligen (Rechts-)Ansichten schmerzlich vermissen lassen. Auch Kollegen, die ihren Mandanten die Erfolgsaussichten eines Vorgehens – diplomatisch gesagt – beschönigt mitteilen, sind keine Ausnahme. Bescheidenheit und das Eingeständnis, dass man nicht alles weiß, vermisst man da schmerzlich.

Aber auch zu viel Bescheidenheit ist Gift für die Argumentation, vor allem, wenn man ein Gericht und/oder einen Gegner überzeugen möchte. In einem aktuellen Fall vertritt die Gegenseite ein Kollege, der seine Bescheidenheit wohl immer offen zur Schau stellen möchte.

Wenn man jedoch Sätze wie

Der Vortrag der Gegenseite [...] ändert m. E ...

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