Widerruf von Darlehensverträgen; es geht um deutlich mehr als die Vorfälligkeitsentschädigung!

von Sebastian Koch

Immer wieder wird darauf verwiesen, dass sich durch den sog. “Widerrufsjoker”, der bei fehlerhaften Widerrufsbelehrungen eingesetzt werden kann, die Vorfälligkeitsentschädigung erspart werden kann bzw. diese zurück gefordert werden kann.

Dabei wird häufig vergessen, dass der Darlehensnehmer nach Widerruf seines Darlehens deutlich weitergehende Ansprüche hat, die sich auch realisieren lassen.

So sind im Rahmen der Rückabwicklung der beidseitig erbrachten Leistungen auch die Leistungen des Darlehensnehmers angemessenen zu verzinsen, zuletzt etwa OLG Düsseldorf I-6 U 64/12 und OLG Köln, 13 U 122/12, wobei nach der Rechtsprechung eine gezogene Nutzung von 5 % über dem Basiszinssatz seitens der Banken vermutet wird, vgl. BGH XI ZR 33/08, dort Rn. 29 ...

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