Wenn Vorgesetzte beleidigt sind

von Philip Stühler Walter

Konstellationen, in denen ein Arbeitnehmer seinen Vorgesetzten beleidigt, gibt es immer wieder in schöner Regelmäßigkeit und in ebenso schöner Regelmäßigkeit führt das dann auch zur fristlosen Kündigung des Arbeitnehmers.

Umso erstaunlicher, dass diese Geschichten dann auch immer sofort durch die Gazetten jagen, als wäre das die absolute Sensation. Dabei ist da überhaupt nichts sensationelles dran. Es gibt eine ganz simple Binsenweisheit, die sich in der arbeitsgerichtlichen Rechtsprechung schon lange durchgesetzt hat:

Wer seinen Vorgesetzten beleidigt oder gar bedroht, fliegt!

Ich habe ja irgendwie den Verdacht, dass diese Geschichten nur deswegen so gerne in der Journaille abgedruckt werden, weil eben die Geschichte dahinter meist so skurril erscheint. Aber auch das ist in der Regel eigentlich nicht der Fall, sondern betrieblicher Alltag und jeder, der irgendwo arbeitet, weiß auch, wie anstrengend das ist. Die jüngste Geschichte kreist um eine saudämliche E-Mail an die Cheffin, die dann wegen sexueller Belästigung zur fristlosen Kündigung geführt hat, die vom Arbeitsgericht Regensburg dann wohl auch bestätigt wurde. So zumindest ist es einer Meldung bei n-tv zu entnehmen ...

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