Preisprüfstatistik 2013 – 29% aller Preisprüfungen enden mit einer Rechnungskürzung

von Michael Singer

Von Michael Singer | Zitierangaben: Vergabeblog.de vom 17. September 2014, Nr. 20148

Es bleibt dabei – beinahe jede dritte Preisprüfung endet mit einer Rechnungskürzung. Zu einem ähnlichen Ergebnis wie in den Vorjahren kam auch die aktuell veröffentlichte Preisprüfstatistik 2013 des BMWi.

Nach einer schrittweisen Steigerung dieser Quote von 24% in 2005 bis 28% in 2010, pendelt sich der Anteil der Kürzungen seitdem zwischen 28 und 30% ein.

Im Jahr 2013 wurden 2.305 (Vorjahr: 2.429) öffentliche Aufträge und Zuwendungen mit einer Gesamtsumme von ca. 4,0 Mrd. Euro (genau doppelt so hoch wie im Vorjahr) geprüft. In 29% der Fälle (Vorjahr: 30%) ergab sich eine Rechnungskürzung aufgrund des Ergebnisses der Preisprüfung. Die Rechnungskürzungen ergaben die Gesamtsumme von 28,0 Mio. (Vorjahr 39,2 Mio.) Euro.

62% (Vorjahr: 65%) aller Preisprüfungen fanden in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfallen statt. 523 von 2.305 Preisprüfungen wurden in Baden-Württemberg durchgeführt, 509 in Bayern und 400 in Nordrhein-Westfalen. Bayern war von 2009 bis 2012 Spitzenreiter bei der Anzahl von Preisprüfungen und ist seit 2010 Spitzenreiter bei der relativen Anzahl von Kürzungen. Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen wechselten sich von 2009 bis 2012 zwischen dem 2. und 3. Platz ab, was die Anzahl der Preisprüfungen betrifft ...

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