NR für Änderung des BankG, KAG und BEHG - erhöhte Strafdrohung für Diebstahl von Bankkundendaten

Gemäss Pressemitteilung vom 16. September 2014 will der Nationalrat (NR) den Diebstahl von Bankkundendaten höher bestrafen. Der NR hat am vergangenen Dienstag als Erstrat die Änderung des Bankengesetzes (BankG; SR 952.0), des Kollektivanlagengesetzes (KAG; SR 951.31) und des Börsengesetzes (BEHG; SR 954.1) mit 126 zu 58 Stimmen gutgeheissen.


Heute wird gemäss Art. 47 Abs. 1 lit. a BankG mit Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren oder Geldstrafe bestraft, wer "ein Geheimnis offenbart, das ihm in seiner Eigenschaft als Organ, Angestellter, Beauftragter oder Liquidator einer Bank, als Organ oder Angestellter einer Prüfgesellschaft anvertraut worden ist oder das er in dieser Eigenschaft wahrgenommen hat". Die Verletzung des Berufsgeheimnisses ist damit ein als Vergehen ausgestaltetes Sonderdelikt und zugleich ein Offizialdelikt. Von Art. 47 BankG nicht erfasst werden Personen, die – in Kenntnis der widerrechtlichen Herkunft – nachträglich in den Besitz von Bankkundendaten kommen und zum eigenen Vorteil verwenden. Strafbar sind hingegen der Versuch, die Anstiftung und der Anstiftungsversuch (vgl. Art. 47 Abs. 1 lit. b BankG; vgl ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK