Kurios: Nach Gartenarbeit Schmerzensgeld von mindestens 10000 Euro

Landgericht Coburg, Urteil vom 09.04.2014 - 22 O 266/13 Kurios: Nach Gartenarbeit Schmerzensgeld von mindestens 10000 Euro Nachdem die Klägerin 10kg Rasensamen auf ihrem Grundstück verteilt hatte, bildete sich in Folge dichter Unkrautbewuchs. Das Saatgut sei vordorben gewesen, so die Klägerin. Durch das Unkraut jäten sei sie erkrankt. Sie verlangte eine Entschädigung von mindestens 10.000 Euro. Die Klage wurde abgewiesen. Der Sachverhalt

Die Klägerin kaufte einen 10 kg-Sack Rasensamen beim späteren Beklagten. Sie verteilte die Rasensamen auf verschiedenen Flächen auf ihrem Grundstück. Die Klägerin gab an, dass sich in der Folge dichter Unkrautbewuchs gebildet habe. Sie reklamierte diesen Zustand beim Beklagten. Dieser empfahl ihr Unkrautvernichtungsmittel zu verwenden und bot ihr einen neuen Sack Saatgut an. Dies wollte die Klägerin aber nicht und verlangte die Neuanlage ihrer Rasenflächen durch den Beklagten.

Das verdorbene Saatgut

Die Klägerin erhob dann die Klage in der sie angab, das Saatgut sei verdorben gewesen. Deshalb habe sich das Unkraut verbreitet. Sie habe dieses Unkraut in ca. 100 Stunden entfernt. Hierfür verlangte sie je Stunde 15 Euro, insgesamt 1.500,00 Euro. Darüber hinaus sei sie infolge dieser Gartenarbeit im Arm-Schulter-Bereich erkrankt. Die Klägerin meinte, dass ihr dafür ein Schmerzensgeld in Höhe von mindestens 3.000,00 Euro zustünde. Zudem habe sie aufgrund der Erkrankung in ihrem Haushalt nicht wie üblich tätig sein können ...

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