Vergütung: Gericht lehnt taggenauen Ansatz für Pendlerfahrten ab

von Anne Kathrin Keller

Anne-Kathrin Keller | 16. September 2014

Kann ein Arbeitnehmer verlangen, dass das Finanzamt seine Privatfahrten mit dem Dienstfahrzeug taggenau abrechnet, obwohl er kein Fahrtenbuch führt? Nein, entschied jetzt das Finanzgericht Düsseldorf und wies damit die Klage einer Ärztin zurück, die sich dabei auf den Bundesfinanzhof berief. Der habe bestätigt, dass bei einer privaten Nutzung von weniger als 15 Tagen eine genaue Berechnung zu erfolgen habe. Die Frau nutzte betriebliche Fahrzeuge auch für Privatfahrten und für die Wege zwischen Wohnung und Betriebsstätte. Ein Fahrtenbuch führte sie nicht. Das Finanzamt behandelte daher 0,03% des Bruttolistenpreises des Pkw pro Monat und Entfernungskilometer als nichtabzugsfähige Betriebsausgaben, berücksichtigte aber die Entfernungspauschale für 42 Kilometer und die Tage, an denen offensichtlich Pendelfahrten angefallen waren ...

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