Verdacht auf Kapitalanlagebetrug im großen Stil

von Oliver Marson

Rechtsanwalt bei Wirtschatfstrafverfahren

Verdacht auf Kapitalanlagebetrug im großen Stil

Jetzt haben auch bei großen deutschen Versicherungskonzernen auf Betreiben der Staatsanwaltschaft Dresden wegen Verdacht auf Kapitalanlagebetrug Hausdurchsuchungen stattgefunden.

Verdacht auf Kapitalanlagebetrug bei Infiniu

Die Infinus – Gruppe mit Sitz in Dresden hatte jahrelang rund 40.000 Kleinanleger dazu bewogen, ihr ihre teilweise schon langjährig besparten Lebensversicherungen zu übertragen. Dafür erhielten sie hochverzinsliche, jedoch auch hoch riskante Finanzprodukte, aus dem eigenen Haus in Form von „Oderschuldverschreibungen“, „Genussrechtsscheinen“ und „Nachrangdarlehen“.

Verdacht auf Schneeballsystem im Zusammenhang mit Annahme des Kapitalbetrugs

Um die versprochenen Zinsen zahlen zu können, hätten angeblich immer neue Kunden gewonnen werden müssen. Diesem von den Ermittlungsbehörden vermuteten Schneeballsystem machte die Staatsanwaltschaft Dresden bereits im September 2013 ein Ende, in dem sie das von der Infinus-Gruppe verwaltete Vermögen eingefroren hat.

Ermittlungsverfahren wegen Verdacht des Kapitalanlagebetrugs

Inzwischen sind alle Unternehmen der Infinus-Gruppe insolvent. Gegen die ehemaligen Führungskräfte wird u.a. wegen Kapitalanlagebetrug ermittelt ...

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