Kirche darf entspannt diskriminieren: keine Entschädigung nach dem AGG für Konfessionslosen

Kirche darf entspannt diskriminieren: keine Entschädigung nach dem AGG für Konfessionslosen

16. September 2014

Das LAG Berlin-Brandenburg erlaubt der Kirche die Diskriminierung von Bewerbern, die sich keiner Konfession zugehörig fühlen. In einer Pressemitteilung vom 03.06.2014 lässt das Gericht daher mitteilen: Ein kirchlicher Arbeitgeber darf die Besetzung einer Referentenstelle von der Mitgliedschaft in einer christlichen Kirche abhängig machen und ist nicht zur Zahlung einer Entschädigung an eine nicht berücksichtigte konfessionslose Bewerberin verpflichtet. Dies hat das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg am 28.05.2014 entschieden und damit ein gegenteiliges Urteil des Arbeitsgerichts Berlin aufgehoben. Der Beklagte – ein Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) – schrieb eine Stelle für einen Referenten/eine Referentin aus, um einen unabhängigen Bericht zur Umsetzung der Antirassismuskonvention der Vereinten Nationen durch Deutschland erstellen zu lassen. In der Stellenausschreibung wurden entsprechend den kirchlichen Bestimmungen die Mitgliedschaft in einer evangelischen oder der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen angehörenden Kirche sowie die Identifikation mit dem diakonischen Auftrag vorausgesetzt ...

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