Strafe für die Tötung eines Radfahrers bei einer Trunkenheitsfahrt

Kommt es bei einer Trunkenheitsfahrt zu einer fahrlässigen Tötung, kann die Verurteilung und Vollstreckung einer Freiheitsstrafe aufgrund der Verteidigung der Rechtsordnung geboten sein.

So das Oberlandesgericht Hamm in dem hier vorliegenden Fall eines Angeklagten, der sich gegen die Ablehnung des Landgerichts Bielefeld gewehrt hat, seine Strafe zur Bewährung auszusetzen. Der heute 25 Jahre alte Angeklagte aus Versmold befuhr in den frühen Morgenstunden im November 2012, von Bielefeld Brackwede kommend, mit seinem Fahrzeug die Landstraße 806, obwohl er alkoholbedingt absolut fahruntüchtig war. Seine Blutalkoholkonzentration betrug mindestens 2,0 Promille. Mit einer Geschwindigkeit von mindestens 98 km/h kollidierte der Angeklagte auf der Münsterlandstraße mit einem 48 Jahre alten Radfahrer. Dessen Fahrrad mit eingeschaltetem Rückstrahler war für einen Autofahrer auf eine Entfernung von 200-300 Metern gut sichtbar. Infolge seiner Trunkenheit nahm der Angeklagte den Radfahrer nicht oder nicht richtig wahr und wich ihm nicht aus. Der Radfahrer verstarb kurz nach der Kollision. Er war verheiratet und Vater von drei Kindern ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK